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Logbuch der Anthana << aktueller Logbucheintrag


05.10.2007 
Lat 27° 49,019' N      Lon 015° 45,860' W
An der Ostküste von Gran Canaria nach Puerto de Mogan
NE 3-4 sollten wir bekommen, doch leider den ganzen Tag nur N bis NE 1. Und wir wollen doch noch die eine oder andere Insel der Kanarischen Inseln mehr sehen. Puerto de Mogan wäre ein guter Ausgangspunkt und darüber hinaus ein wirklich hübscher Hafen...

1045 laufen wir aus - am Rezeptionssteg können wir wg. Belegung nicht zur Schlüsselrückgabe anlegen - der Skipper entscheidet: Schlüssel behalten - so kann man ihn gleich beim nächsten Mal benutzen - 4 EUR Kaution sind nicht so schlimm.

Beim RUnden von Punta de Gando bleiben wir seewärts der 30 m Linie - wg. der Untiefe Bajo de Gando, die nur 20 cm Wasser bietet. Ansonsten folgen wir im wesentlichen dem Küstenverlauf und können Gran Canaria gut von See aus betrachten.

5-6 sm ENE-lich von Maspalomas plötzlich ein größeres Fischzuchtgebiet, dass weder in der neuen papiernen noch in der elektronischen Seekarte verzeichnet ist; der Skipper trägt es für künftige Törns in die Papierseekarte ein.

VOn 1515-1545 Badepause für Ramona und Hans-Peter im 22,8 Grad warmen Wasser.

Fast bis Maspalomas schob uns der Kanaren-Strom mit bis zu einem Knoten und ab Arguineguin haben wir bis zu einem Knoten Strom gegen uns. Per UKW reservieren wir einen Liegeplatz, der sich nachher vor Ort als zu klein herausstellt - nur für max. 12m Yachten geeignet. WIr bekommen einen anderen direkt an der Kaimauer bei den Restaurants - sehr idyllisch! WIr müßten das Dinghi abbauen und die Träger umklappen, um mit dem Heck an der Kaimauer anzulegen... Aus Bequemlichkeit lassen wir das und legen mit dem Bug an der Kaimauer an, die Moorings am Heck. So ist das EIn- und AUssteigen auch bequemer, da wir so die Leiter nicht ganz so hoch hinauf müssen.


04.10.2007 
Lat 28° 07,551' N      Lon 015° 25,488' W
Hafentag in Las Palmas - Gran Canaria
145 sm sind wir gesegelt und wir wollen einen Hafentag einlegen um die Großstadt auf Gran Canaria zu erkunden.

Zuerst aber mal wieder lang schlafen, frühstücken, Eigenpflege... und dann einkaufen. Zwischendurch ein bißchen ausruhen...

Der Skipper geht derweil zum Friseur (endlich nach sieben Wochen - sonst alle 2-3 Wochen) und vervollständigt das Logbuch.

ABends erkunden wir dann gemeinsam die Stadtviertel Richtung Altstadt und sehr positiv überrascht. In einer Seitengasse eines Einkaufsviertels finden wir dann ein Lokal, in dem viele Einheimische zu sitzen scheinen.... keine Touristen und das trotz der mehrsprachigen Karte. Von Potaje bis Leber mit Zwiebeln reicht das Angebot und inkl. Wein und sonstiger Getränke zahlen wir nur knappp über 40 EUR.

Zufrieden wandern wir gemütlich RIchtung Anthana und kehren zum letzten Absacker direkt am Hafen bei Johnny W. ein...


03.10.2007 
Lat 28° 07,550' N      Lon 015° 25,489' W
Atlantiksegeln von Fuerteventura nach Gran Canaria
Wir wollen heute zur dritten Kanareninsel segeln: Gran Canaria. Vorhergesagt sind N 3-4, im Norden 2-3.

Nach dem üblichen langen Frühstücken laufen wir dann endlich um 1115 BZ aus, klaren die Yacht auf und setzen die Segel. Am Punta Jandia sorgt heftiger süd setzender Strom für eine Abdrift von über 20 Grad - leider können wir mit dem anfänglich wenigen Wind kaum etwas dagegen setzen und wir wollen das aussegeln.

Je weiter wir uns von der SÜdwestspitze von Fuerteventura entfernen, desto mehr nimtm der Strom ab und glücklicherweise der Wind zu - anfänglich hatten wir eher nordwestliche Winde, die im Laufe des Törns immer mehr recht drehen - gut für uns. WIr müssen nicht mehr so extrem Höhe laufen und können die Segel ein bißchen öffnen und segeln so bei einer entgegenkommenden Atlantikdünung von 1-2 m mit bis zu 8,3 Knoten Gran Canaria entgegen.

Die Dünung macht Ramona zu schaffen - insbesondere, wenn sie unter Deck ist. Also ist es heute Männertag und die Herren dürfen den Nachmittagssnack bereiten als auch servieren.

Schon gegen 1930 machen wir am Rezeptionssteg der Marina Muelle Deportivo in Las Palmas / Gran Canaria fest und müssen erfahren, dass leider kein Platz mehr frei sei ... und dabei wollen wir doch sogar 2 Tage hier bleiben. Langes Palaber mit dem Hafenkapitän. Er meint, wir können am Rezeptionssteg für diese Nacht bleiben und müssen morgen auf einen frei werdenden Platz warten - die Marina sei wg. der ARC 2007 bis Ende November schon völlig ausgebucht.

ALs wir uns Anweisungsgemäß noch ein Stück weiter südlich verholt haben und gerade alle Leinen fest haben, kommt der Hafenkapitän zur Anthana und der Skipper soll ihm folgen... Er zeigt uns einen Platz an der Westmole, wo wir für 2 Tage bleiben können - der Langzeitlieger sei gerade auf Reisen und kommt erst Freitag zurück. Glück gehabt! Um 2130 sind endlich alle Leinen inkl. Mooring fest und für gehen zur nahe gelegenen Tapas-Bar, die mit riesen Portionen aufwartet.


02.10.2007 
Lat 28° 02,922' N      Lon 014° 21,602' W
Segeltörn von Puerto del Castillo nach Morro Jable
Wie das im Urlaub so ist... lang schlafen, schön frühstücken und später bereit machen zum T-Shirt-Segeln im Atlantik.

WIr sollen nördliche WInde 4-5 bekommen und haben, als wir um 1300 BZ auslaufen, zunächst NW 2-3. Also gleich die Segel setzen und immer wieder verstärken Fallwinde und Düseneffekte den mäßigen Wind, so dass wir gut voran kommen und an der schönen Küste Fuerteventuras vorbei segeln.

Lediglich um Punta de la Entallada haben wir drehende WInde von 0-2 - ansonsten nimmt der WInd im Laufe des Nachmittags auf NW 4-5 zu, so dass wir anbetracht der verstärkenden Fallwinde sicherheitshalber Reff 2 setzen.

Wie im Törnführer beschrieben, begrüßt uns Morro Jable mit seinen berüchtigten Fallwinden bis Stärke 7 in der Hafeneinfahrt und im Hafen selbst - wir kurven zunächst erfolglos herum und finden keinen Platz... bis der Skipper sich ein Herz fasst und sich trotz der drückenden Winde in die Enge vor der Bunkerstation traut ... wo tatsächlich noch eine Länsgseits-Liegeplatz am Schwimmponton frei ist.... um 1930 sind wir fest, nach 39 sm mit bis zu 9,5 Knoten trotz Reff 2.

Vorm Abendessen heißt es den Hügel/Berg zum Zentrum zu erklimmen und dann wird wieder mal geschlemmt...


01.10.2007 
Lat 28° 23,519' N      Lon 013° 51,371' W
Mitsegeln von Lanzarote nach Fuerteventura
Ausschlafen, auf das gerichtete Widerlager vom Gennakerbaum warten, lang frühstücken...

Statt der versprochenen W 3-4 haben wir in der Abdeckung der Inseln lediglich W 1-2 - später leicht rückdrehend.

Um 1500 BZ laufen wir aus und segeln gen Süden an der Ostküste Fuerteventuras.Nach 2,5 Stunden sind wir noch nicht wirklich weit gekommen und von einer Nachtansteuerung wird aufgrund der vorgelagerten Riffe und Sandbänke abgeraten... also den Rest motoren und telefonisch einen Liegeplatz reservieren - per UKW gab es keine ANtwort.

Kommunikationsproblem oder Mißverständnis: Der Bunkerplatz, den wir über Nacht einnehmen sollten, ist für unsere Länge nicht geeignet und es ragen unter Wasser Steine vom Molenkopf hinein... Aber gegenüber ist ein prächtiger Platz am Schwimmponton frei, an dem wir um 2030 letztendlich längsseits festmachen. EIn vermeintlicher Österreicher nimmt uns die Leinen an und händigt uns sogar den Gate-Schlüssel gegen Kaution aus.

DIerekt am Hafen liegt das Restaurant, wo wir abends essen gehen - die Fische sind schon frisch vorm Feuer und landen später in unseren Mündern...


30.09.2007 
Lat 28° 51,5' N      Lon 013° 49,0' W
Segeltörn Ostküste Lanzarote bis zum Süden
Ausschlafen... Frühstücken... Sicherheitseinweisung...

Um 1430 BZ laufen wir bei leichten Winden um Süd aus und setzen gleich nach dem Aufklaren die Segel. Bei ruhiger See segeln wir gen Süden und kreuzen uns um Punta Papagallo herum - Kurs Marina Rubicon - ebenfalls noch auf Lanzarote.

Nachmittags schwamm eine Schildkröte mit ca. 40 cm Durchmesser (verschätzt?!?) an uns vorbei... als wir an ihr vorbei waren, hob sie wie zum Gruß Ihren rechten vorderen Schwimmflügel... wir waren zu langsam, um die Kameras zu holen - una pena!

Um 1845 machen wir nach nur 17 sm in der MArina Rubicon fest - für alle war es eine schöner Auftakt zum Segeltörn. Der Abschluss in einem nettem Restaurant...


29.09.2007 
Lat 28° 55,024' N      Lon 013° 42,049' W
Die neue Crew kommt zum Kanarentörn
Die alte Crew schlief an Bord und ist noch da und schon früh morgens kommen Ramona und Klaus (beide haben schon einen Anthana-Törn hinter sich)... die Nacht nicht geschlafen und Landung zu unchristlicher Zeit. Beide legen sich erstmal in ihre Koje und die alte Crew verabschiedet sich schweren Herzens... Freunde.

Der Skipper läßt die beiden schlafen - Hans-Peter soll erst am frühen Abend landen - und findet endlich den Friseur - geschlossen - zu spät.

Nachmittags kaufen Ramona und Klaus schon mal ein und sind rechtzeitg zur Begrüßung von Hans-Peter (Anthana-Neuling) wieder an Bord. Da alle von der Anreise ein bißchen kauputt sind, nur ein bißchen frisch machen und ab geht es in die Taverna und dann früh schlafen...


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